Freitag, 25. November 2011

EXTRALOB VON SEBASTIAN VETTEL FÜR SEINE KINKY KYLIE: „BRAV, DAS MÄDEL HAT SICH GUT BENOMMEN!“


„Es hat von vorne bis hinten alles gepasst“– treffender hätte die Saisonbilanz von Doppel-Weltmeister Sebastian Vettel vor dem Saisonfinale in Brasilien (Sonntag, RTL ab 17.00 Uhr) nicht ausfallen können. „So ein Jahr erlebt man nicht alle Tage“, schwärmte der Red-Bull-Pilot in einem RTL-Interview, in dem er noch einmal auf ein nahezu perfektes Rennjahr zurückblickte. 
„Im Vergleich zum Vorjahr haben uns auch kleine Patzer nicht aus der Bahn geworfen. Auch wenn das Boot mal gewackelt hat, sind wir immer auf Kurs geblieben. Wenn es so etwas wie ein Geheimnis gegeben hat, dann die Tatsache, dass wir uns nach dem guten Saisonstart nicht zu sicher gefühlt, sondern auf die einzelnen Schritte von Rennen zu Rennen konzentriert haben.“

Ein besonderes Lob hatte Vettel dabei für sein Dienstfahrzeug parat: „Sehr brav, das Mädel hat sich gut benommen, fehlerfrei“, schwärmte Vettel über seine „Kinky Kylie“, die ihn bereits 11 Mal in dieser Saison zum Sieg getragen hat. „Aber ich glaube, das Auto an sich hatte nicht die Dominanz wie 2010. Was den Unterschied ausgemacht hat, war wir als Team. Wir waren viel stabiler und haben uns weniger beeinflussen lassen. Es war in diesem Jahr enger, als man das vielleicht manchmal am Ergebnis beurteilen konnte. Der Unterschied pro Runde betrug oft nur ein halber Zehntel, vielleicht ein Zehntel.“

Auf die Frage, welche Saison-Highlights für ihn besonders im Gedächtnis geblieben sind, sagte Vettel: „Alle Siege, hoffe ich, aber natürlich gibt es einige Rennen, die da herausragen. In den Straßen von Monaco zu gewinnen ist etwas ganz Besonderes. Das Rennen dort war an sich schon etwas Kurioses. Es stand vorher nie zur Debatte, nur einmal die Reifen zu wechseln. Am Ende aber war es unsere einzige Chance zu gewinnen und es hat funktioniert. So etwas vergisst man nie. Der Sieg in Monza war besonders für mich nach den letzten Jahren, wo wir immer eins auf die Mütze bekommen haben. Und das Rennen in Singapur bedeutet mir sehr viel, weil es eines der schwersten ist im ganzen Jahr, was die Konzentration betrifft.“

Und seine emotionalsten Momente?
„Zum einen der Sieg in Monza, weil er mit Erinnerungen an meinen ersten Sieg 2008 verbunden ist. Wieder da zu stehen, wo quasi alles angefangen hat, war für mich etwas ganz Besonderes. Das Podium schwebt ja so ein bisschen über der Strecke. Für mich wird das Leben nicht viel besser, als dort oben zu stehen, den Moment zu genießen und die Begeisterung der Leute zu sehen. Das ist absolute Gänsehaut und man hat schon die ein oder andere Träne im Auge. 
Der zweite Moment war die Zieldurchfahrt beim Grand Prix in Südkorea. In der Woche hatte ich in Japan die WM gewonnen, obwohl wir bei dem Rennen ein paar Fehler hatten. Und so etwas fuchst einen dann manchmal mehr als die Freude darüber, was man im Ganzen geschaffen hat. In Korea war das Rennen perfekt für uns. Anders als in den Rennen zuvor, wo man vielleicht hier und da ein bisschen Sicherheit eingebaut hat, war es hier von Anfang bis Ende Vollgas. Das hat extrem viel Spaß gemacht und als ich dann über die Ziellinie fuhr, fiel von mir alles ab.“ 

Das komplette Interview zeigt RTL am Sonntag ab 15.45 Uhr im Countdown zum Großen Preis von Brasilien.

©RTL-Television

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